Sethe: Die altägyptischen Pyramidentexte. 4 Teilen in 3 Bände. Buchleinen

  • Altägyptischen Pyramidentexte. 4 Teilen in 3 Bände. Nach den Papierabdrücken und Photographien des Berliner Museums. Ca. 29 x 20 cm.
  • Neu herausgegeben und erläutert von Kurt Sethe. Reproduktion Ausgabe 1908-22.
  • Text, erste Hälfte, Spruch 1-468 (Pyram. 1-905). Text, zweite Hälfte, Spruch 469-714 (Pyram. 906-2217). Kritischer Apparat, Epigraphik. 508, 543, und 129 Seiten. Neuauflage 2001

ENGLISH: Pyramid texts represent the earliest literature of the ancient Egyptians as it was preserved in the inscriptions of five pyramids near Saqqara from the Vth and VIth Dynasties. These texts were published for the first time by Gaston Maspero in the period 1882-1892. The original publication, however, was incomplete and its scholarship was open to criticism. Kurt Sethe began his edition around 1899 and published it in 1908; this new edition of the texts could be based primarily on newly-discovered inscriptions or their fragments. In the production of the hieroglyphs the editor strived for that standard of paleographic accuracy required by philologists; graphic pecularities, therefore, were reproduced with the greatest possible attention to detail. Due to the high standards of reproduction a text resulted which was regarded as absolutely reliable by the editor, as well as scholars in the field

DEUTSCH: Unter dem Begriff Pyramiden-Texte versteht man die früheste Literatur der alten Ägypter, wie sie in den Inschriften von fünf Pyramiden der fünften und sechsten Dynastie bei Sakkara erhalten ist. Ursprünglich wurden diese Texte zum ersten Mal veröffentlicht von Gaston Maspero in den Jahren 1882 bis 1892. Doch diese Publikation war nicht vollständig und in ihrer Methode wissenschaftlich anfechtbar. Der Neuausgabe der Texte, an der Kurt Sethe etwa seit 1899 arbeitete und die dann 1908 publiziert wurde, konnten vor allen Dingen neu entdeckte Inschriften oder auch Fragmente derselben zugrunde gelegt werden. Bei der Wiedergabe der Hieroglyphen-Zeichen ist durchweg der für Philologen erforderliche Grad von paläographischer Genauigkeit angestrebt worden. Deshalb sind die eigentümlichen Formen der Zeichen mit möglichster Genauigkeit nachgezeichnet worden. Mit dieser verfeinerten Methodik entstand so ein Text, der sowohl vom Herausgeber als aber auch von der kritischen Fachwelt als absolut zuverlässig angesehen wurde

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